Jeder war in seinem Leben schon einmal richtig erkältet: Hals- und Ohrenschmerzen können sich einstellen, die Nase läuft und der Kopf schmerzt. Diese Symptome sind zwar unangenehm, aber sie stellen keine Bedrohung für das Leben dar. Ein Vitaminschub, z. B. in Form einer halben ausgepressten Zitrone, die mit Wasser und Zucker verrührt wird, kann den Abwehrkräften des Körpers helfen. Frische Luft ist auch bei einer Erkältung gut. Dabei verschwinden die Kopf- und Gliederschmerzen. Anders sieht es bei einer Grippe aus. Hier kommen alle Symptome in sehr kurzer Zeit, und in diesem Fall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Ohne geeignete Medikamente kann sich der Körper nicht wehren, so dass eine Virusgrippe ernste Folgen haben kann.
Aber stechendes Kopfweh kann auch noch andere Ursachen haben. Wer viel am Computer sitzt, der kann Rücken-und Nackenprobleme bekommen. Sind die Muskeln in diesem Bereich sehr stark verspannt, dann können Kopfschmerzen entstehen. Die Einnahme von Tabletten lindert zwar die Kopfschmerzen, hilft aber nicht, das Problem zu beseitigen. Wer viel sitzt, sollte etwas für seine Muskulatur tun. Bewegung heißt das Zauberwort. Laufen, Schwimmen aber auch Rückenschulen können hier helfen. Sind die Muskeln wieder entspannt, dann verschwinden auch die Kopfschmerzen. Hat man immer wieder mit Kopfschmerzen zu kämpfen, dann sollte der Blutdruck kontrolliert werden. Bei einem hohen Blutdruck können nämlich auch starke Kopfschmerzen entstehen. Der Blutdruck kann in Apotheken, beim Arzt oder auch zu Hause gemessen werden. Hier sollte man den Blutdruck einmal ohne Kopfschmerzen feststellen und notieren. Stellen sich die Kopfschmerzen wieder ein, dann sollte die Messung wiederholt werden. Diese erfassten Daten können dem behandelnden Arzt vorgelegt werden. Aber auch ein zu niedriger Blutdruck kann Kopfschmerzen verursachen.
Bei immer wiederkehrenden starken Kopfschmerzen sprechen die Mediziner von einer Migräne. Die Ursachen der Migräne sind bis heute nicht geklärt. Starke Medikamente sollen die Kopfschmerzen des Patienten lindern. Die Patienten sind in dieser Zeit sehr lichtempfindlich, und deshalb soll der Raum abgedunkelt werden. Patienten, bei denen sich zu den Kopfschmerzen auch noch andere Beschwerden wie Schwindel und Übelkeit gesellen, wird Bettruhe empfohlen. Sind die starken Schmerzen aber vorbei, dann können auch diese Patienten an die frische Luft und sollten sich ausreichend Bewegung verschaffen. Die Migräne ist übrigens keine typische Erwachsenenkrankheit, auch Kinder können daran erkranken. Wer unter Migräne leidet, der sollte Stress vermeiden. Einfacher gesagt, als getan, denn viele Personen sind täglich Stress bei der Arbeit ausgeliefert. Kommt dann noch öfter eine Krankschreibung hinzu, dann werden Ängste ausgelöst. Diese Ängste beeinträchtigen wiederum die Gesundheit des Menschen und sorgen für den nächsten Migräneanfall.